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Definitionen, Bedeutungen, Begriffe und Erkl├Ąrungen im Lexikon

Quellenangabe:

  • Strichcode - Fibel, Datalogic
  • 2D-Codes, Handbuch der automatischen Identifikation, Band 2; Bernhard Lenk
  • www.GS1.ch

Weitere Informationen:

Lineare Codes (1D-Codes)

Barcode

Typ

Beschreibung

Code 2/5 Industrial

Code 2/5 Industrial

Allgemein:

Numerischer Code, darstellbar 0 - 9. Dieser Code ist aufgebaut aus 2 breiten und 3 schmalen Strichen. Druckverh├Ąltnis V: schmaler Strich : breitem Strich  V = 1 : 2 bis 1 : 3. L├╝cken beinhalten keine Information

Vorteile:

  • Der Code besteht nur aus Strichen, in den L├╝cken ist keine Information
  • Grosse Drucktoleranz (+/- 15%), deshalb auch mit den einfachsten Druckverfahren herstellbar

Nachteile:

  • Kleine Informationsdichte. z.B. 4,2 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verh├Ąltnis V = 1 : 3.

Code 2/5 Interleaved (ITF)

Code ITF (Code 2/5 Interleaved)

Allgemein:

Numerischer Code, darstellbar 0 - 9. Dieser Code ist aufgebaut aus 2 breiten und 3 schmalen Strichen, bzw. 2 breiten und 3 schmalen L├╝cken. Druckverh├Ąltnis V: schmales Element : breitem Element V = 1 : 2 bis 1 : 3. Ist das schmale Element kleiner als 0,5mm, dann gilt schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25, bis max. V = 1 : 3. Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2. Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer folgenden L├╝cken.

Vorteile:

  • Hohe Informationsdichte z.B. 2,7 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verh├Ąltnis V = 1 : 3
  • Selbstpr├╝fbar

Nachteile:

  • Alle L├╝cken tragen Information, deshalb kleinere Toleranz +/- 10%

Code 39

Code 39

Allgemein:

Alphanumerischer Code. Darstellbar 0 - 9, 26 Buchstaben, 7 Sonderzeichen. Jedes Zeichen besteht aus 9 Elementen (5 Strichen und 4 L├╝cken). 3 der Elemente sind breit und 6 schmal, mit Ausnahme der Darstellung der Sonderzeichen. Die L├╝cke zwischen den Zeichen ist ohne Information Druckverh├Ąltnis V: schmales Element : breitem Element V = 1 : 2 bis 1 : 3. Ist das schmale Element kleiner als 0,5mm, dann gilt schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25, bis max. V = 1 : 3. Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2. Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer folgenden L├╝cken.

Vorteile:

  • Alphanumerische Darstellung

Nachteile:

  • Niedrige Informationsdichte. z.B. 4,8 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verh├Ąltnis V = 1 : 3
  • Kleine Toleranz +/- 10%

Code 39 Extended

Code 39 Extended

Code 93

Code 93

Code 93 Extended

Code 93 Extended

Code 128

Code 128

Allgemein:

Der Code 128 erm├Âglicht ohne Zeichenkombinationen den vollen ASCII-Zeichensatz darzustellen. Jedoch darf nicht angenommen werden, das der Code 128 mit seinem Zeichensatz alle ASCII-Zeichen direkt darstellen kann. Es wird zwischen 3 Zeichens├Ątzen A, B und C unterschieden, die je nach Problemstellung zu verwenden sind. Ebenso ist auch eine Vermischung dieser Zeichens├Ątze m├Âglich. Um den vollen ASCII-Zeichensatz darstellen zu k├Ânnen, ben├Âtigt man das Startzeichen A oder B in Verbindung mit einem Sonderzeichen des Code 128. Jedes Zeichen besteht aus 11 Modulen, aufgeteilt in 3 Striche und 3 L├╝cken. Die Striche bestehen immer aus einer geradzahligen Anzahl von Modulen (gerade Parit├Ąt) und die L├╝cken aus einer ungeradzahligen Anzahl von Modulen. Das Stopzeichen ist die Ausnahme und besitzt 13 Module, bestehend aus 11 Modulen und einem Begrenzungsstrich mit 2 Modulen.

Vorteile:

  • Voller ASCII-Zeichensatz
  • Hohe Informationsdichte

Nachteile:

  • Kleine Toleranz
  • Vierbreiten-Code
  • ASCII-Zeichensatz nicht vollst├Ąndig mit einem Zeichensatz darstellbar

Hinweise:

EAN 128 entspricht dem Code 128, jedoch wird als Startzeichen die Kombination von Start A, Start B oder Start C mit dem Zeichen FNC1 verwendet.

Code EAN 8
Code EAN 13

Code EAN 8
Code EAN 13

Allgemein:

Numerischer Code, darstellbar 0 - 9. Jedes Zeichen besteht aus 11 Elementen. Alle Striche und L├╝cken tragen Information. Es k├Ânnen nur 8 oder 13 Zeichen dargestellt werden. (Weitere Details)

Vorteile:

  • Hohe Informationsdichte in 10 verschiedenen Gr├Âssen.

Nachteile:

  • Sehr kleine Toleranzen +/- 10%

Code EAN 128

Code EAN 128

Allgemein:

Alle Datenbezeichner und ihre zugeh├Ârigen Dateninhalte sind im Strichcode UCC/EAN 128 (im folgenden nur noch mit EAN 128 bezeichnet) darzustellen. Als Untermenge des Codes 128 sieht EAN 128 die Verwendung eines besonderen Zeichens, dem Funktions-Zeichen 1 (FNC 1)*, unmittelbar nach dem Start-Zeichen vor. Die direkte Hintereinanderfolge von Start-Zeichen und FNC 1 am Beginn des Strichcodesymbols ist somit kennzeichnend f├╝r den EAN 128. Die Nutzung dieser Zeichenkombination ist der International Article Numbering Organization, EAN, sowie dem amerikanischen Uniform Code Council, UCC, vorbehalten.

F├╝r die Bestimmung der maximalen L├Ąnge eines EAN 128-Symboles sind drei Parameter ins Kalk├╝l zu ziehen:

  • Die von der Anzahl zu codierender Zeichen und dem Vergr├Âsserungsfaktor abh├Ąngende physikalische L├Ąnge
  • Die Anzahl der Datenzeichen ohne Hilfszeichen
  • Die Anzahl der Symbolzeichen

Die Maximall├Ąnge eines jeden EAN 128-Symboles muss sich innerhalb folgender Grenzen bewegen:

  • Die physische L├Ąnge darf einschliesslich Hellzonen 165 mm nicht ├╝berschreiten.
  • Inklusive der Datenbezeichner d├╝rfen h├Âchstens 48 Nutzdatenzeichen codiert werden. Sofern FNC1 Zeichen als Trennzeichen verwendet werden sind sie wie Nutzdatenzeichen zu z├Ąhlen. Im ├╝brigen bleiben Hilfs- und Symbolpr├╝fzeichen hier unber├╝cksichtigt.

Inklusive aller Hilfszeichen und des Symbolpr├╝fzeichens sollte ein EAN 128-Strichcodesymbol 35 Symbolzeichen nicht ├╝berschreiten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein f├╝r betriebs├╝bergreifende Anwendung nicht ausreichender Vergr├Âsserungsfaktor gew├Ąhlt werden muss.

Es ist ferner zu beachten, dass bei Verwendung des Zeichensatzes C die Anzahl der Nutzdatenzeichen die Zahl der daf├╝r ben├Âtigten Symbolzeichen ├╝bersteigen kann.

Abgrenzung von Datenelementen fester bzw. variabler L├Ąnge

Datenbezeichner identifizieren Datenelemente mit variabel oder fest definierter L├Ąnge. Wenn mehrere Datenbezeichner und die dazugeh├Ârigen Dateninhalte in einem Symbol verkettet werden, muss jedem variabel definierten Datenelement ein FNC 1-Zeichen folgen, sofern es sich nicht um das letzte im Symbol verschl├╝sselte Datenelement handelt. Bei Dateninhalten fixer L├Ąnge wird ein Trennzeichen nicht ben├Âtigt.

Um die L├Ąnge eines Datenelementes mit festgelegter Stellenzahl nach dem Leseprozess ermitteln zu k├Ânnen, ist die Tabelle mit vordefinierten L├Ąngenindikatoren erstellt worden. Einige der hierin wiedergegebenen Indikatoren werden heute bereits als einzeln stehende Datenbezeichner genutzt (z.B. "00", "01") bzw. sind in eine Mehrzahl von Datenzeichnern eingeflossen (z.B. "31", "41").

L├Ąngenindikator

L├Ąnge des Datenelementes

00 20
01 16
02 16
03 16
04 18
11 8
12 8
13 8
14 8
15 8
16 8
17 8
18 8
19 8
20 4
31 10
32 10
33 10
34 10
35 10
36 10
41 16

Alle hier nicht aufgef├╝hrten Elemente m├╝ssen am Ende ein FNC 1 oder das Stop haben. Es gibt keine saubere Separierung mit FNC 1 zur Abgrenzung neuer Datenelemente.

Die Tabelle legt die Gesamtl├Ąnge des Datenelementes, das sich aus Datenbezeichner und Dateninhalt zusammensetzt, fest. Damit wird jedoch noch keine Aussage ├╝ber die Stellenzahl des Datenbezeichners oder das Format (numerisch oder alphanumerisch) des Dateninhalts gemacht.

Die Tabelle ist zukunftsgerichtet und best├Ąndig. Sollten k├╝nftig weitere Datenelemente mit fest definierter L├Ąnge in den Standard aufgenommen werden, so wird f├╝r die Wahl des Datenbezeichners auf diese Tabelle zur├╝ckgegriffen. Dadurch kann Verarbeitungssoftware unabh├Ąngig von der Verabschiedung weiterer fest definierter Datenelemente entwickelt werden. Diese Tabelle ist in jedem Fall in der Verarbeitungssoftware zu implementieren, da eine Zerlegbarkeit des gelesenen Datenstrings in die einzelnen Datenelemente andernfalls nicht sicher gew├Ąhrleistet ist.

Dateninhalte:

Die auf einem Datenbezeichner folgenden Dateninhalte sind, der jeweiligen Anwendungsbeschreibung entsprechend, numerisch oder alphanumerisch definiert und bis zu 30 Stellen lang.

Die zur Einstellung der Dateninhalte vorgesehene L├Ąnge der Datenfelder ist fix oder variabel definiert. Bei Datenfeldern fixer L├Ąnge ist  stets die geforderte Zahl von Zeichen (Ziffern und/oder Buchstaben) einzustellen. Gegebenenfalls ist ein Datenfeld linksb├╝ndig mit Nullen aufzuf├╝llen, um die geforderte Stellenzahl zu erreichen. F├╝r variabel definierte Datenfelder ist eine H├Âchstzahl einstellbarer Zeichen definiert. Dieses Maximum darf auf keinen Fall ├╝berschritten werden.

Beispiel:

3100 Nettogewicht in kg ohne Nachkommastelle
3102 Nettogewicht in kg mit zwei Nachkommastellen

Anmerkung:

Als Mengenangabe f├╝r eine mengenvariable Handelseinheit darf ausschliesslich einer der speziell hierf├╝r bereitgestellten Datenbezeichner (30 und 3100 bis 3169) verwendet werden. Durch diese Regelung wird eine eindeutige Relation zwischen EAN des Artikels und Mengenangabe sichergestellt und eine Verwechslung mit anderen Mengenangaben (z.B. f├╝r logistische Zwecke) ausgeschlossen. F├╝r letztere stehen die Datenbezeichner 3300 bis 3369, 340 und 37 zur Verf├╝gung.

Code UPC-A
Code-UPC-E

Code UPC-A
Code UPC-E

Codabar

Codabar

Allgemein:

Numerischer Code mit 6 zus├Ątzlichen Sonderzeichen. Darstellbar 0 - 9, -, $, ;, /, +. Jedes Zeichen besteht aus 7 Elementen (4 Strichen und 3 L├╝cken). Dabei, werden entweder 2 oder 3 breite und 4 oder 5 schmale Elemente zur Darstellung der Codes verwendet. Die L├╝cken zwischen den Zeichen tragen keine Information. Druckverh├Ąltnis V: schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25 max. V = 1 : 3. Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2. Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer folgenden L├╝cken.

Vorteile:

  • Ausser 0 - 9 lassen sich noch 6 Sonderzeichen darstellen
  • Keine Information in der L├╝cke zwischen den Zeichen

Nachteile:

  • Niedrige Informationsdichte. z.B. 5,5 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verh├Ąltnis V = 1:3
Stapel-Codes / Stacked Codes (2D-Codes) 

Barcode

Typ

Beschreibung

Code 49

Code 49

Allgemein:

Code 49 ist eine Variante der gestapelten Strichcodes basierend auf einer eigenen Codestruktur. Die Zeilenanzahl kann von 2 bis 8 Zeilen variieren. Jede Zeile besteht aus insgesamt 70 Modulen, einem Startzeichen (2 Module), 4 Datenw├Ârtern (4x16 Module) und einem Stopzeichen (4 Module). Durch die Darstellung der einzelnen Datenw├Ârter in fest definierten Datenwortkombinationen lassen sich w├Ąhrend dem Lesevorgang die Zeilennummern ermitteln. Es k├Ânnen maximal 49 ASCII-Zeichen oder 81 Ziffern verschl├╝sselt werden.

Vorteile:

  • Kompakter Code
  • Flexibilit├Ąt in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fl├Ąche
  • Durch variable H├Âhe und Informationsdichte
  • Es k├Ânnen alle herk├Âmmlichen Leseger├Ąte verwendet werden. Der Dekoder muss jedoch erweitert werden, da sich Code 49 auf eine eigene Strichcodierung st├╝tzt. Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt an ein ├╝bergeordnetes System ├╝bertragen werden kann.

Nachteile:

  • Festes Format
  • Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

Code 16K

Code 16K

Allgemein:

Code 16K ist eine Variante der gestapelten Strichcodes basierend auf den Elementes des UPC und des Code 128. Es k├Ânnen 77 ASCII-Zeichen oder 154 Ziffern auf einer Fl├Ąche von 2,4 cm┬▓ dargestellt werden. Die Zeilenanzahl kann von 2 bis 16 Zeilen variieren. Jede Zeile wird indirekt ├╝ber die Darstellung des Start-/Stopzeichens erkannt. Die Datensicherheit wird mittels zwei fehlerkorrigierenden Pr├╝fzeichen gew├Ąhrleistet. Die Berechnung erfolgt auf der Basis Modulo 107.

Vorteile:

  • Sehr kompakter Code
  • Flexibilit├Ąt in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fl├Ąche durch variable H├Âhe, Breite und Informationsdichte
  • Es k├Ânnen alle herk├Âmmlichen Leseger├Ąte verwendet werden. Nur der Dekoder muss geringf├╝gig erweitert werden, da sich Code 16K auf bereits bestehende Strichcodierung st├╝tzt. Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt an eine ├╝bergeordnetes System ├╝bertragen werden kann.

Nachteile:

  • Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

Codablock (A, F, 256)

Codablock

Allgemein:

Codablock ist als gestapelte Variante zu den Standard-Strichcodes Code 39 und Code 128 entwickelt worden, um den Datenzusammenhang einer Nachricht zu erhalten, wenn die Etikettenbreite nicht ausreicht und mehrere k├╝rzere Strichcodes gedruckt werden m├╝ssen. Jede Zeile enth├Ąlt einen Zeilenindikator zu Orientierung f├╝r das Leseger├Ąt und zwei Pr├╝fzeichen um den Inhalt der Gesamtnachricht abzusichern. Es wird in drei Codablockvarianten unterschieden.

Codablock A:

Basierend auf der Struktur von Code 39 k├Ânnen bis 22 Zeilen, zu je 1 bis 61 Daten (max. 1'340) generiert werden. Das Pr├╝fzeichen ├╝ber die Gesamtnachricht errechnet sich nach Modulo 43

Codablock F:

Basierend auf der Struktur von Code 128 k├Ânnen 2 bis 44 Zeilen, zu je 4 bis 62 Daten (max. 2'725) generiert werden.

Codablock 256:

Diese Variante ist wie Codablock F aufgebaut, jedoch mit einem eigenen Start-/Stopzeichen. Es k├Ânnen 2 bis 44 Zeilen, zu je 2 bis 62 Daten (max. 2'725) generiert werden. Jede Zeile verf├╝gt ├╝ber eine eigene Fehlerkorrektur, so dass kleine Besch├Ądigungen wieder rekonstruiert werden k├Ânnen.

Vorteile:

  • Erh├Âhte Datensicherheit eines Codablock Etiketts im Vergleich zum Lesen verschiedener Einzeletiketten zu einer Gesamtnachricht
  • Flexibilit├Ąt in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fl├Ąche durch variable H├Âhe, Breite und Informationsdichte
  • Es k├Ânnen alle herk├Âmmlichen Leseger├Ąte verwendet werden, da sich Codablock auf bereits bestehende Strichcodierung st├╝tzt
  • Das Zusammensetzen der einzelnen Zeilen zur Gesamtnachricht kann auch in ├╝bergeordneten Rechnersystem folgen

Nachteile:

  • Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

IPC-2D

IPC-2D

Supercode

Supercode

PDF 417

PDF 417

Allgemein:

PDF 417 ist eine Variante der gestapelten Strichcodes basierend auf einer eigenen Codestruktur. Die Zeichen sind in sogenannten "Codew├Ârtern" verschl├╝sselt. Jedes Codewort besteht aus 17 Modulen aufgeteilt in 4 Striche und 4 L├╝cken. Es k├Ânnen bis zu 1'108 Bytes verschl├╝sselt werden. Die Zeilenanzahl kann von 3 bis 90 Zeilen variieren. Jede Zeile enth├Ąlt einen Zeilenindikator zu Orientierung f├╝r das Leseger├Ąt. Zwei Codew├Ârter dienen als Pr├╝fzeichen, um den Inhalt der Gesamtnachricht abzusichern. Zur Fehlerkorrektur k├Ânnen weitere Codew├Ârter (bis zu 512) eingef├╝gt werden. Dies spiegelt sich auch in den verschiedenen Fehlerkorrekturstufen wider.

Vorteile:

  • Sehr kompakter Code
  • Flexibilit├Ąt in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fl├Ąche durch variable H├Âhe, Breite und Informationsdichte
  • Es k├Ânnen alle herk├Âmmlichen Leseger├Ąte verwendet werden. Nur der Dekoder muss individuell erweitert werden, da sich PDF 417 auf eine eigene, sehr komplexe Codestruktur st├╝tzt. Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt an eine ├╝bergeordnetes System ├╝bertragen werden kann.

Nachteile:

  • Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

Micro PDF

MicroPDF

Color Ultra Code

Color Ultra Code

Ultra Code

Ultra Code

Composite Codes

Composite Codes

Kombination von Linear- und Stapelcodes

GS1 DataBar (RSS-14 Code)

GS1 DataBar (RSS-14

Allgemein:

Der GS1 DataBar (RSS-14) bildet die Grundstruktur f├╝r das erweiterte UCC/EAN System. Es kann mit dem RSS-14 ein Applikationsidentifier "01" und eine 14-stellige Artikelnummer codiert werden. Alle RSS-14 Codes verf├╝gen ├╝ber ein Verkn├╝pfungsflag. Ist das Flag auf 1 gesetzt so handelt es sich um einen Composite Code. In diesem Moment m├╝ssen 2 Codes gelesen werden. Der RSS-14 besteht aus 94 Modulen, aufgeteilt in 46 Elemente. Die Codeworte bestehen aus 15 bzw. 16 Modulen und werden mit 4 L├╝cken und 4 Strichen dargestellt. Das Suchmuster weist 14 Module auf. Die Darstellung der Striche und L├╝cken erfolgt ├╝ber 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente k├Ânnen 1X bis 8X breit sein.

Vorteile:

  • Flexible Codestruktur
  • Kompakt und sicher aufgebaut

Der Code kann mit 4 Segmentlesungen rekonstruiert werden.

GS1 DataBar (RSS-14) mit 2D-Komponente

GS1 DataBar (RSS-14) mit 2D-Komponente

Dieser RSS-14 besitzt noch eine 2D-Komponenete, d.h. das Composite Flag ist gesetzt

GS1 DataBar (RSS-14) Truncated

GS1 DataBar (RSS-14) Truncated

Der RSS-14 Truncated bildet die Basis zur Codierung kleiner Produkte. Ansonsten ist diese Variante identisch zum RSS-14, jedoch mit reduzierter Codeh├Âhe und deshalb nicht mehr omnidirektional lesbar.

GS1 DataBar (RSS-14) Stacked

GS1 DataBar (RSS-14) Stacked

Der RSS-14 Stacked bildet mit dem RSS-14 Truncated und dem RSS-14 Limited eine weitere Variante, um kleine Produkte zu kennzeichnen.
Identisch zum RSS-14 hinsichtlich der Codestruktur. Durch die reduzierte Codeh├Âhe und der Stapelform nicht mehr omnidirektional lesbar.

RSS-14 Stacked omnidirektional

GS1 DataBar (RSS-14) Stacked omnidirektional

Identisch zum RSS-14 hinsichtlich der Codestruktur. Durch Beibehaltung der Codeh├Âhe in der Verbindung mit der Stapelform auch omnidirektional lesbar.

GS1 DataBar (RSS-14) Limited

GS1 DataBar (RSS-14) Limited

Der RSS-14 Limited besteht aus 74 Modulen, aufgeteilt in 46 Elemente. Die Codeworte bestehen aus 26 Modulen und werden mit 7 L├╝cken und 7 Strichen dargestellt. Das Suchmuster weist 18 Module auf. Die Darstellung der Striche und L├╝cken erfolgt ├╝ber 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente k├Ânnen 1X bis 8X breit sein. Nicht omnidirektional lesbar und kein Applikationsidentifier.

Anwendungen: Handel und Industrie (Elektronikbauteile / Medikamente)

GS1 DataBar (RSS-14) Expanded

GS1 DataBar (RSS-14) Expanded

Der RSS-14 Expanded ist die variabelste Variante der RSS-14 Familie. Der Code besitzt minimal 4 und maximal 22 Codeworte, die zur Codierung von Daten, Zusatzinformationen und einer Pr├╝fziffer dienen. Die Codeworte bestehen aus 17 Modulen und werden mit 4 L├╝cken und  4 Strichen dargestellt. Die Suchmuster weisen 15 Module auf, die sich in 3 L├╝cken und 2 Striche aufteilen. Die Darstellung der Striche und L├╝cken erfolgt ├╝ber 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente k├Ânnen 1X bis 8X breit sein. Der RSS-14 Expanded ist omnidirektional lesbar. Der Code ist sehr kompakt uns sicher aufgebaut. Ben├Âtigt wenig Platz, da kein unn├Âtiger ├ťberhang im Code enthalten ist. Der Code kann je nach L├Ąnge mit mehreren Segmentlesungen rekonstiruiert werden.

Numerisch:

  • Max. 74 Ziffern

Alphanumerisch:

  • Max. 41 Zeichen

GS1 DataBar (RSS-14)Expanded Stacked

GS1 DataBar (RSS-14) Expanded Stacked

Identisch zum GS1 DataBar (RSS-14) Expanded hinsichtlich der Codestruktur und ist voll omnidirektional lesbar.

Numerisch:

  • Max. 74 Ziffern

Alphanumerisch:

  • Max. 41 Zeichen

GS1 DataBar (RSS-14) Limited® Composite Symbol

GS1 DataBar (RSS)Limited® Composite Symbol

GS1 DataBar (RSS-14) Stacked Composite

GS1 DataBar (RSS-14)® Stacked Composite

Matrix-Codes (2D-Codes)

Barcode

Typ

Beschreibung

Array Tag

Array Tag

Aztec

Aztec

Code One
Code One S

Code One
Code One S

CP Code

CP Code

Data Matrix

Data Matrix

Allgemein:

Data Matrix ist eine Variante der Matrixcodes und existiert in zwei Versionen. ECC 000-140 und ECC 200. ECC 200 ist die aktuelle ├ťberarbeitung und ist empfohlener Weise zu verwenden. Data Matrix besitzt eine variable, rechteckige Gr├Âsse in Form einer Matrix. Die Matrix besteht minimal aus einer quadratischen Anordnung von 10x10 Symbolelementen und maximal aus 144x144 Symbolelementen. Dar├╝ber hinaus ist eine rechteckige Darstellung von 8x18 und 16x48 Symbolelementen m├Âglich. Es k├Ânnen 2'334 ASCII-Zeichen (7 Bit) oder 1'558 der erweiterten ASCII-Zeichen (8 Bit) oder 3'116 Ziffern in der Maximalgr├Âsse verschl├╝sselt werden. Eine waagrechte und eine senkrechte Umrandung  beschreiben eine Ecke, die als Orientierung f├╝r die Lesung dient. An den Gegen├╝berliegenden Seiten muss sich die jeweilige Seite mit hellen und dunklen Quadratelementen abwechseln um die Position und die Gr├Âsse der Matrixstruktur zu beschreiben. Die Informationsdichte betr├Ągt 13 Zeichen pro 100mm┬▓

Vorteile:

  • Sehr kompakter Code
  • Sehr sicher, da ein m├Ąchtiger Fehlerkorrekturalgorithmus, Reed Solomon, eingebaut ist
  • Rekonstruktion des Dateninhaltes, auch bei einer Besch├Ądigung des Gesamtcodes bis zu 25% bei dem kleinsten ├ťberhang an Fehlerkorrekturzeichen

Nachteile:

  • Nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar (Image Reader / 2D Scannern)

DataStrip

DataStrip

Dot Code A

Dot Code A

MaxiCode

Maxi Code

Allgemein:

MaxiCode ist eine Variante der Matrix Codes. Er besitzt eine feste Gr├Âsse von 25,4mm x 25,4mm. Es k├Ânnen 144 Symbol-Zeichen in einer Fl├Ąche von 645mm┬▓ dargestellt werden. Maximal 93 ASCII-Zeichen oder 138 Ziffern. In der Mitte des 2D-Codes befindet sich ein Suchmuster, bestehend aus 3 zentrischen Kreisen, das als Orientierung f├╝r die Lesung dient. Um dieses Suchmuster herum sind die 866 Sechsecke wabenf├Ârmig, in 33 Reihen angeordnet, die den Dateninhalt tragen. Jede der 33 Reihen besteht aus maximal 30 Wabenelemente. 6 Orientierungswaben zu je 3 Wabenelemente, sind um das Suchmuster im Abstand von 60 Grad angeordnet und dienen der Lageerkennung f├╝r die omnidirektionale Lesung. Die Informationsdichte betr├Ągt 13 Zeichen pro 100mm┬▓

Vorteile:

  • Sehr kompakter Code
  • Sehr sicher, da ein m├Ąchtiger Fehlerkorrekturalgorithmus eingebaut ist
  • Rekonstruktion des Dateninhaltes, auch bei einer Besch├Ądigung des Gesamtcodes bis zu 25%
  • Omnidirektionale Lesbarkeit auch bei hohen Transportgeschwindigkeiten.
Nachteile:

 

  • Feste Parameter
  • Nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar (Image Reader / 2D- Scannern)

QR Code

QR Code

MiniCode

MiniCode

SmartCode

SmartCode

Snowflake Code

Snowflake Code

AccuCode
(3-DI)

AccuCode (3-DI)

Vericode

Vericode